OB-Wahl: Podiumsdiskussion mit den Jugendvertretern der Parteien

Es sind nur noch rund vier Wochen bis zur Oberbürgermeisterwahl am 11. März 2012 in Frankfurt. Die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger haben dann die Möglichkeit ein neues Stadtoberhaupt in direkter Wahl zu bestimmen. Einige haben bereits für sich entschieden, wem sie ihre Stimme geben werden. Andere wissen noch nicht, ob sie überhaupt zur Wahl gehen.

Manchmal verständlich, denn die Politik hat in den letzten Jahren sehr viel Vertrauen verspielt. Erinnert seien hier die Hartz-Gesetze, Rente ab 67 Jahre oder die Teilprivatisierung der Gesundheits- und Altersvorsorge.

Zunehmend haben Akademiker Schwierigkeiten nach dem Studium einen sicheren Job zu finden. Sie hüpfen von einem Praktikumsplatz zum nächsten und haben trotzdem keinen Erfolg. Warum eigentlich? Weil ihre Arbeitskraft billig ist und vielfach gar nichts kostet!

Uns kann es nicht egal sein, wer uns zukünftig regiert. Unsere Zukunft steht zur Disposition. Deshalb wollen wir uns als Gewerkschafsjugend aktiv einbringen und unsere Forderungen mit den Vertretern der Parteien diskutieren. Wir wollen wissen, was sie unternehmen, um bezahlbaren Wohnraum in Frankfurt zu schaffen. Der öffentliche Personennahverkehr in der Rhein-Main-Region gehört zu den teuersten der Republik. Was werden die Vertreter der Parteien gegen diese permanente Teuerung unternehmen? Wie glaubwürdig sind die Wahlversprechen überhaupt? Vor der Kommunalwahl in Wiesbaden haben sich CDU und SPD gegen eine Privatisierung der Kliniken (HSK) ausgesprochen. Nur wenige Monate danach wollen sie nichts mehr davon wissen. Wahlbetrug! Wir wollen sehen, ob sie überhaupt unsere Stimme "verdienen"!

Um dies rauszubekommen, haben wir die JugendvertreterInnen der einzelnen Parteien zu einer Podiumsdiskussion eingeladen.

Veranstaltungsinformationen

Datum:
28.02.2012 von 18:00 bis 21:00 Uhr
Preis:
frei
integratives Angebot:
nein
Stadtteil:
Bahnhofsviertel
Veranstaltungsort:
DGB-Haus Wilh.-Leuschner-Straße 69-77; Wilhelm-Leuschner-Saal
Anfrage an den Veranstalter senden

Schlagworte: Wahlen, Bürgermeister

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